Treffpunkt: Brennender Dornbusch

Frühjahrsseminar an drei Abenden in der Immanuelkirche zum Thema "Das Jahrhundert der Kirche - Otto Dibelius und Dietrich Bonhoeffer" - Erstes Treffen am Donnerstag, 22. Februar

An drei Donnerstagabenden, jeweils von 19.30 bis 21 Uhr geht ein Frühjahrsseminar in der Immanuelkirche der Frage nach: Was ist aus dem "Jahrhundert der Kirche" geworden?

Der Anlass: 1927 rief Otto Dibelius (1880-1967) das „Jahrhundert der Kirche“ aus. Sein Buch wurde ein Bestseller und erlebte schon im Jahr  seines Erscheinens gleich mehrere Auflagen. Auf die zahlreichen kritischen Stellungnahmen reagierte Dibelius 1928 mit einer „Nachlese“.
1927 verteidigte der 21-jährige Dietrich Bonhoeffer (1906-1945) in Berlin seine Dissertation: "Communio sanctorum. Eine dogmatische Untersuchung zur Soziologie der Kirche." Aus wirtschaftlichen Gründen konnte das Buch erst 1930 erscheinen und ging auf dem Buchmarkt unter. Seine Bedeutung ging erst später auf, als die „Communio sanctorum“ unterzugehen drohte. Hatte die evangelische Kirche goldene 20er Jahre?

Otto Dibelius, Generalsuperintendent der Kurmark und nach dem Zweiten Weltkrieg Bischof und erster Ratsvorsitzender der neu gegründeten EKD (Evangelische Kirche in Deutschland), lavierte durch die Zeiten. In der jungen Bundesrepublik gab er der Evangelischen Kirche ein Gesicht. Aber er wurde auch ein Feindbild in Ost und West.

Termine Donnerstagabend:
22.02.2024          Otto Dibelius (*1880)  - Das Jahrhundert der Kirche
07.03.2024          Dietrich Bonhoeffer (*1906) -  Communio sanctorum
21.03.2024          Wie kann die Kirche ihre verlorene Fassung wieder finden?
Jeweils 19.30-21 Uhr 

Die Teilnahme am Seminar ist kostenlos. Ein umfangreiches Textheft wird schon vor dem ersten Treffen als pdf übersandt. Eine Anmeldung ist darum wünschenswert. Für Rückfragen und Anmeldungen steht Manfred Wussow, Manfred.Wussow@ekir.de zur Verfügung.

Wir freuen uns über jede Teilnehmerin, jeden Teilnehmer.